Beitrag #2 vom 10.03.2008, 18:10Titel: Wohin, woher?
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Hallo Galajra,
Ein Gedicht mit "möglicherweise" anzufangen, ist nicht besonders gut.
Besser: Fakten, Klarheit schaffen.
Nun,
In den beiden ersten Strophen gibt es noch ein Du und ein Ich.
Wenn man nur wüsste, WAS für aufsehenerregende Reaktionen das nun sind!
Aber das erfahren wir leider nicht.
Danach kommen nur noch Körperteile daher, der Kopf, die Seele - sogar die Vernunft und der Geist...
Die Sterne (natürlich, die armen Sterne!) werden auch bemüht,
und die Seele (die vielzitierte) wundert sich über all die Liebe und hat zudem noch Angst und leidet an Platzmangel...
Was dieses Potpourrie uns inhaltlich sagen will, ist mir ein Rätsel.
Jede Strophe versimmert in Banalität und Fadheit. Kein Pep, nur Durcheinander.
Als Leser schreib ich da am besten auch ne Karte:
" Ich such mir jetzt ein anderes Gedicht !"
Der Kopf hat auch schon öfters
reklamiert, über diesen Radau.
Die Stelle finde ich gut.
Vielleicht ließe sich das Gedicht aufpeppen, wenn du es "verdichtest" (neuerdings mein Lieblingswort...von Jürgen abgekupfert )
Vielen Dank für deine ehrliche Bewertung. Sicher sind Sterne und Seele bereits in manchem Liebesgedicht aufgetaucht.Die aufsehen errenden Reaktionen sind ab der zweiten Strophe ausgeführt, es handelt sich dabei nicht um eine Aufzählung von Fakten. Da es ein Gedicht ist, keine Reportage und dieses hier sich um Gefühle nicht um Ereignisse dreht. Zudem ging es mir vielmehr darum eine Liebe zu beschreiben die eben nicht klar greifbar ist jedoch durch Mark und Bein geht und dabei aber nur im möglicherweise existieren kann. Wobei das ich und das Du verschwimmen und die Person mitten im Gefühlschaos und innerer Zerrissenheit, erschöpft versucht zu verstehen was da drin vor sich geht aber als einzig relevanten Gedanken die geliebte Person hat. Sorry wenn Dir das zu banal und fade ist.
Jedem seine Meinung, Gedichte gibt es bestimmt genug. Doch hab ich mir jedenfalls ausreichend Mühe um zu finden es sei wert den Versuch zu wagen das "Rätsel" über den Inhalt zu enthüllen auf die Gefahr hin dass es jetzt eben nicht mehr für sich sprechen kann.
Grüsse Galajra
Auch von mir ein paar Beobachtungen.
Was mich am meisten an dem Gedicht stört, sind die recht zahlreichen Rechtschreib- und Beistrichfehler, die inkonsequente Groß- und Kleinschreibung.
Die Aussage ließ sich, finde ich, schon ungefähr erkennen, aber vielleicht könnte man sie noch klarer hervortreten lassen, indem man das Ganze auf die wesentlichen Teile komprimiert und die Strophen inhaltlich mehr verknüpft. Das Ganze wirkt sehr zusammengesetzt, aufgelistet.
Der Stilwechsel am Schluss kommt recht plötzlich daher.
Der inhaltliche Übergang vom Palast in den Sternen zu "und ich find halt bloss, schreib mir ne Karte" wirkt auch etwas erzwungen und kommt sehr unverhofft - nach dem Schildern der Emotionen, die durch das "Dein plötzliches Auftauchen" hervorgerufen wurden - die das "Du" sehr nahe wirken lassen, erscheint es seltsam, dass "Du" gar nicht da ist und eine Karte schreiben soll. Der Aspekt des Auftauchens - Weggehens sollte vielleicht näher erläutert werden, um de Gedicht mehr Zusammenhang zu geben.
Der Aussage, dass jede einzelne Strophe in Banaliät und Fadheit versimmert, kann ich mich nicht anschließen.
Ich kann schon einige interessante Gedanken darin finden, wie etwa die Ferienwohnung im Kopf und die Stelle, die Irene bereits zitiert hat.
Ich würde auf jeden Fall versuchen, das Gedicht zu überarbeiten. :)
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