Beitrag #1 vom 04.08.2010, 09:38Titel: was mir so auffällt...
Zentrieren
kleine tipps ganz allgemein, nur zur überlegung:
zu viele präpositionen (in, an, auf, zu, mit...) in von natur aus schon kurzen gedichten finde ich bissi störend. mir ist auch aufgefallen, daß die poetische kraft stärker wird, wenn man hier direkter verknüpft. andrerseits kann man natürlich auch gerade damit einen gewissen staccato-klang erzeugen...
das verb in seinen partizipformen (präsens: gehend, perfekt: gegangen, futur: zu gehendes) klingt meist sehr poetisch, doch nützt sich die wirkung sehr schnell ab. versucht man dann noch einmal, das einfache verb zu nehmen, ist es oft plastischer, aus dem schwebezustand in eine farbigere kontur umgegossen :)
andrerseits gibts wirklich ausgemachte schwebegedichte, die diese formen brauchen...
mir gab mal ein dichter den tip, wörter zu suchen, die nicht bei google tausender und größer eintragungen hatten. das schulde man seiner liebsten zumindest im liebesgedicht.
ich schreibe zwar auch sehr gerne mit den einfachsten wörtern, aber ich versuche doch, ihre zusammenstellungen ungewöhnlich zu machen.
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