Natürlich nicht aus der Dummheiten Pfründen
Und wenn Deine Feinde es wollen.
Der Tod gehört nicht zu den kontrollierbaren Gründen,
Jedoch zu unserm steten Sollen.
Kein Leben währt, wie wir wissen, ewig.
Staub wird Staub und Erde muss Erde werden.
Vielleicht werden wir dann ein wenig selig
Und leben paradiesisch – ganz ohne Beschwerden.
Den Tod wünschen vorher schon alle Neider,
Schwiegertöchter, Schwäger, Schwiegermütter.
Doch schickt der Herrgott leider immer wieder
Gesundheit dem Schwieger– und ein Kampfgetwitter.
Der Himmel lässt sich nicht gängeln
Von denen, die ihn nicht verstanden haben.
Da hilft dann auch kein Maulen und Quengeln,
Mit denen sich Missgünstlinge laben.
Die stete Laune der freien Natur
Heißt doch Leben wider Erwartung.
Und hast Du die wenigen Jahre nur
Bedeutet das keineswegs schlimme Entartung.
Wann kommt er? Wir wissen es nicht.
Er kommt, wenn er uns schrecklich kitzelt.
Schauen wir ihm erst in sein Angesicht,
Wird niemals und nicht mehr gewitzelt.
Der Tod kommt, wann immer er will –
Und Deine Feinde hoffen vergeblich.
Er kommt und holt Dich in aller Still´,
Jede Feindschaft ist dann unerheblich.
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