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Wach geträumt
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Gedichteforum -> Natur
Lotus

Anmeldedatum: 28.06.2008
Beiträge: 24
Wohnort: irgendwo in Deutschland
BeitragBeitrag #1 vom 28.06.2008, 20:35  Titel: Wach geträumt  

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Wach geträumt

Wie kleine Fallschirmchen
vom trächtigen Löwenzahn
Schweben meine Gedanken
Sanft und schwerelos davon

Beflügelt von dem Wunsch
Sich vom fruchtbaren Boden
Sacht auffangen zu lassen
Um fühlbar zu gedeihen

©HaM
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Villon´s Krückstock

Anmeldedatum: 03.09.2007
Beiträge: 228
BeitragBeitrag #2 vom 29.06.2008, 10:01  Titel:   

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Hallo Lotus!

Das ist aber gut gelungen - gefällt mir wahnsinnig gut: die Form, die Wortwahl und die wundervolle Metapher mit den Löwenzahnsamen. Einfach schön.
Ich applaudiere!

LG
Irene

_________________
http://www.ironirene.com/lyrische_selbstversuchung.html
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Lotus

Anmeldedatum: 28.06.2008
Beiträge: 24
Wohnort: irgendwo in Deutschland
BeitragBeitrag #3 vom 29.06.2008, 12:22  Titel:   

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Vielen Dank Irene. Schämen

Dein Lob ist mir Anreiz, in diesem"Schema" weiter zu schreiben.
Einen schönen Sonntag wünsche ich Dir
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jürgen h.

Anmeldedatum: 05.01.2007
Beiträge: 788
Wohnort: Tirol
BeitragBeitrag #4 vom 29.06.2008, 13:42  Titel:   

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Der fruchtbare Boden der Tatsachen bedeutet, dass dem literarischen Erlebnis, dem Schreibprozess und der Lesegewohnheit, tatsächliches Erleben vorausgehen muss. Wer sah sie nicht fortfliegen, die Löwenzahnsamen? Doch seltener sieht man sie landen, es genügt, die Samen verschwinden zu sehen, wo sie landen - wo könnte das sein?
In diesem Gedicht landen die Worte genau dort - im Leser. Manches Adjektiv könnte man durchaus noch streichen, sie landen ja dennoch im Ziel, die Wörter.
Mir fiel dazu ein Gedicht von Horst Bienek ein:

Wörter
meine Fallschirme
mit euch
springe
ich
ab

Ich fürchte nicht die Tiefe
wer euch richtig
öffnet

schwebt

(Horst Bienek, "Gleiwitzer Kindheit"; Hanser Verlag, 1976)

Lg
Jürgen
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Lotus

Anmeldedatum: 28.06.2008
Beiträge: 24
Wohnort: irgendwo in Deutschland
BeitragBeitrag #5 vom 29.06.2008, 18:18  Titel:   

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...sehr schöne Zeilen...die Herr Bienek da verfasst hat.

doch wenn du einige Adjektive in meinen Zeilen streichen möchtest, zerstörst du den ganzen Rhythmus des Gedichtes... Überrascht!

das ist mein Versrhythmus, meine "Musik", ...schräge Töne passen nicht zu diesem - meinem -, gefühlten Bild. Alles klar!

Grüße an Dich von
Lotus
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