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THE PRINCESS
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Gedichteforum -> Helle Gedichte
kakadu_ty

Anmeldedatum: 10.01.2008
Beiträge: 23
Wohnort: Tirol/Wien
BeitragBeitrag #1 vom 16.01.2008, 02:38  Titel: THE PRINCESS  

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Diana - In Licht getaucht


Ich würde Dich in weiß kleiden
Deine wundervollen Locken in meine Hände nehmen
meinen Blick in Deinem verlieren
und nie mehr diesen Moment aufgeben wollen.

Ich würde Dich bei Nacht in mein Boot heben
und in mein Schloss entführen
vorbei an schwarzen Untiefen der Seele
zappelnden Fischen, schmerzvoll am Hacken hängend und Menschen ernährend
oder eitlen Schwänen, Gefieder reinigend den nahenden Morgen begrüßend...


Wenn die kühlen Schatten den dampfenden See langsam verlassen
und nichts schöner ist, als Dein Antlitz im ersten warmen Sonnenstrahl getaucht
in dem Wunder Deines Lächelns.

Rundum weichen bedrohlich wirkende schwarze Tannenumrisse sattem Grün
und meine Lippen würden Deine zart berühren
so, als ob es das erste Mal in unserem Leben wäre
und wir große Vorsicht walten lassen müssten
um den jeweils anderen nicht plötzlich in Rauchschwaden des Sees zu verlieren...


Musik der Eiskristalle an den äußeren, noch jungen Trieben der Äste der Bäume macht sich klirrend bemerkbar
wenn diese individuellen, klaren Frostgebilde mit der Wärme des Tages verschmelzen.

Und schon bald ist die Reise am Ziel der schützenden Schlossmauern angelangt
Fanfaren der Ankunft
Rosenblüten der Freude
und Duft der Liebe
Durchziehen begleitend unser Heimkommen
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jürgen h.

Anmeldedatum: 05.01.2007
Beiträge: 803
Wohnort: Tirol
BeitragBeitrag #2 vom 16.01.2008, 14:58  Titel:   

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I
Könnte dich kleiden
ich nähme Weiß
deine Locken in
meine Hände

verliere den Blick
gebe auf
den Moment

den Hirtenbrief

II
Dich in mein Boot
heben
Untiefen, daran
vorbei

Der Schmerz ist ein Haken

III
Ja, dein Schatten
du Tanne

befällt mich
Moos

unhörbar
gehst du

über mich
hinweg
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kakadu_ty

Anmeldedatum: 10.01.2008
Beiträge: 23
Wohnort: Tirol/Wien
BeitragBeitrag #3 vom 14.02.2009, 23:46  Titel:   

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Das is cool! Danke! Sehr froh!

.......................

_________________
Nur ein halber Satz folgte; aber diese Halbsätze sind wie hoch droben auf Gebäuden gehißte Fahnen für den Beobachter von Außenansichten tief drunten.
Virginia Woolf, 1922, Jacob`s Room
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