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S'Liaberle
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Gedichteforum -> Helle Gedichte
Dr. Karg

Anmeldedatum: 09.06.2011
Beiträge: 2803
BeitragBeitrag #1 vom 12.09.2017, 10:52  Titel: S'Liaberle  

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S'Liaberle

©Hans Hartmut Karg
2017

Kensch o Du Leid, dia emmr lachad
Ond iare Arbad dobei machad,
Wenn's als Luschddrialr loffad
So manche, dia Lacha erhoffad?

Mei Liab isch Hoimad en dr Weld,
Sia isch als Sonnastraal beschdelld,
Um miar mei Läbnsleid zu lendra
Bei osre viale, guade Kendra.

Was wäar mei Weld denn ohne sia,
Dees wäar a Subb ohne a Bria,
Denn saffdä muas des Läba sei,
Dozua brauch i se allawei.

Loss oos no lang midnandr ganga,
Am Morga osr G'sicht alanga,
Damid miar bei de hoache Lenda
Midnandr osern Frieda fenda.

*
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Brigitte

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Beiträge: 348
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BeitragBeitrag #2 vom 12.09.2017, 13:41  Titel: Es Liabele  

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Hallo Herr Dr. Karg!

Das Spam-Foto geht mir schon auf die Nerven!!!

Wissen Sie, tun wir einfach so, als wäre es nicht da.


Von Ihrem hübschen Text habe ich nur zwei Wörter verstanden.
Das eine ist Liaberle, das andere ist Frieda.
Das erste ist ein Blumenname und das zweite ein Mädchenname.
Nun werden Sie sagen, nein, das haben Sie nicht gemeint.
Kann man nichts machen, der eine schreibt was,
und die andere versteht etwas anderes.

Damit die Leser sich leichter tun, Ihren Text zu verstehen,
habe ich hier eine Übersetzung in meine Sprache gemacht,
obwohl ich Ihren Text nicht verstanden habe, wohlgemerkt:

Übersetzung von deutscher Mundart in österreichische Mundart:
( å wird als offenes O ausgesprochen, wie in "offenes")


ES LIABELE
© Brigitte

Es bliat bei mir im Gårten,
im Frühjåhr zu erwårten,
im Herbst kimmt sei Kraut schon ausa,
im März bliat‘s vor de Heisa.

Es kånn gelb sein oder weiß bis rosa,
zum Wåchsn braucht’s a Wåsa,
wenn’s nit regnet, dånn is ocha.
I giaß es mit an Kandelen,
dånn bliat’s ma wundaschian.

Dånn schneid ich a påår Bliamlen åb
und bring se meina Mama aufs Gråb.
Oder i setz glei de Zwiebelen ein,
dånn wird da Friedn schiarna sein,
weil se länga håltn åls in da Vasn.

Und fålls jetzt ana låcht,
i hån a Foto gmåcht,
von meine Liabelen!

*

Foto: „Liabelen“ © Brigitte



*
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juergen h.

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Beiträge: 972
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BeitragBeitrag #3 vom 12.09.2017, 21:58  Titel:   

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Das habe ich gerne gelesen, Brigitte.

Mundartgedichte haben einen reizenden - unverbrauchten - Charme.

Fålls jetzt ana låcht,
i hån a Foto gmåcht
von meine Liabelen!
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Ralfchen

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Beiträge: 300
BeitragBeitrag #4 vom 12.09.2017, 22:03  Titel:   

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juergen h.

Anmeldedatum: 05.01.2007
Beiträge: 972
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BeitragBeitrag #5 vom 12.09.2017, 22:19  Titel:   

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Lass mal gut sein, Oida. Du nervst jetzt mehr als dein Feindbild.
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Ralfchen

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Beiträge: 300
BeitragBeitrag #6 vom 13.09.2017, 02:44  Titel:   

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schau dir mal LARRY DAVID an...SAVE YOUR ENTHUSIASM...dann verstehst du mich oida...hhhhh
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Brigitte

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Beiträge: 348
Wohnort: Kaernten
BeitragBeitrag #7 vom 13.09.2017, 06:22  Titel:   

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Danke Jürgen, i hån mi driba gfreit.

Schiane Griaß nåch Tirol, Brigitte
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Dr. Karg

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Beiträge: 2803
BeitragBeitrag #8 vom 13.09.2017, 10:49  Titel:   

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Liebe Brigitte, lieber Jürgen,
danke für Eure feinen Kommentare

Leider gibt es auch andere. Dazu:



Es gibt Kommentare,
die beleidigen nur,
wollen das Gemüt töten,
so dass der Körper
und der Geist leiden,
das lebendige Herz blutet
und die große Seele weint.
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Ralfchen

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Beiträge: 300
BeitragBeitrag #9 vom 13.09.2017, 15:21  Titel:   

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blah blah Hans. mit einem schlechten dichter habe ich ebensowenig mitgefühl wie mit einem guten. also hör auf herumzujammern und lerne endlich mal ein gedicht zu formulieren...
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juergen h.

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Beiträge: 972
Wohnort: Tirol
BeitragBeitrag #10 vom 13.09.2017, 20:16  Titel:   

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Ich verstehe, was du meinst, Ralfchen. Aber es wird immer mehr schlechte Gedichte geben als gute. Schau mal, was Rilke oder Brecht verschissen haben. Aber das zählt nicht. Was zählt, ist immer das Gute. Von 1000 Gedichten sind 999 zum Knicken. Das ist wie bei einer Pop- oder Rockband. Nur das beste zählt am Schluss. Das ist tatsächlich so, oder so ähnlich. Gedichte, sagte Gottfried Benn einmal, müssen exorbitant sein, oder gar nicht. Das ist schon eine Vorgabe. Du weißt nun, dass du Dr. Karg nicht besser werden lassen kannst. Aber ich denke schon, dass der Mensch lesen kann und vielleicht auch um einen besseren Ausdruck ringt. Der Mann kann es derzeit nicht besser. Jeder, der schreibt, weiß wie schrecklich es ist, wenn man etwas nicht richtig hinbekommt. Damit hat der/diejenige genug am Hals. Es hilft oft, wenn man dann einmal ein Jahr Pause einlegt. Selbst Rilke hatte diese lange Auszeit, und dann die Duineser Elegien in einer Woche hingefetzt. Ich verstehe auch, dass Crosspostings in mehreren Foren ein letzter Haltepunkt sein können. Es ist einfach ein gutes Gefühl, etwas zu veröffentlichen, es "fliegen" zu lassen, in eine Freiheit zu entlassen. Je mehr, um so besser. Wenn Dr. Karg es besser wissen würde oder könnte, er würde es dich wissen lassen. Diese Kurve kratzt er vielleicht niemals. Aber das ist seine Kurve, verstehst du? Das beste Rezept für dich, dich in Zukunft nicht mehr über ihn zu echauffieren ist die, nichts mehr zu den Texten zu kommentieren. Du bist nicht M.R. Ranicky und auch sonst kein Heilsbringer. Du kämpft genau so um den guten Ausdruck wie der Doktor. Du vergleichst nur deinen Anspruch mit dem des Quargels. Diese Ansicht ist jedoch völlig falsch. Es gibt formale Standards, jawoll, aber auch Leser haben diese Standards. Und wer möchte einen Leser als "schlechten Leser" verunglimpfen nur weil ihm/ihr das Gelesene gefällt? Weil der Doktor nicht blöd ist sollte es genügen, ihm bei Gelegenheit mitzuteilen, dass dieses oder jenes besser ungeschrieben oder unausgesprochen sein sollte. Das nimmt man mit als Dichter. Ich bin der festen Überzeugung, dass jede Kritik - egal, wie schlecht diese ausfällt - haften bleibt. Ich erinnere mich an Tiefschläge im Forum litaterature-online.de. Kennst du das noch? Ich habe Kritiken erhalten, die mir die Luft genommen haben. Aber nicht die Lust am Schreiben. Lass dem Doktor die Lust am Schreiben. Der Schaden, den die Gedichte verursachen, ist marginal. Schlechte Gedichte bleiben einfach nicht in Erinnerung. Sie vergehen und schmelzen wie Schnee in der Sonne. Und wer erinnert sich an harmlosen Schneefall. Zur Katastrophe hat Dr. Karg nicht das Zeug. Er weiß das, du weißt das, alle wissen das. Ich hatte mal einen reizenden Schriftverkehr mit Reiner Kunze, über Jahre. Ich habe von ihm gelernt, originär zu sein, menschenfreundlich zu sein, über den Dingen zu stehen und vor allem mit sich selber ins Reine zu kommen. Du versuchst dich über das Gegenteil davon zu profilieren. Achte auf deine Dichtung, auf das, was dich weiterbringt. Lege dir nicht den Anker des Hasses um den Hals, lenke nicht von dir auf andere ab. Halte deinen Kurs und sei um Himmels Willen kein Weltverbesserer. Denn als Lyrikverbesserer fehlen dir, bei allem Respekt, die Mittel.

P.S.: Roxanne von The Police, performed by AMK und Milky Chance. Findet ihr auch, das wäre eine der besten Cover-Versionen der Musikgeschichte? Da hängt Milky Chance einmal schwer durch, aber egal. Diese Version im Altbau ist einfach - wie soll ich sagen - zum Niederknien gut und großartig! * Einloggen, um Links zu sehen
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Dr. Karg

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Beiträge: 2803
BeitragBeitrag #11 vom 14.09.2017, 07:57  Titel: Re: S'Liaberle  

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Lieber Jürgen Haberstroh,
Gedichte eines Dichters pauschal als schlecht einzustufen begünstigt das Schubladendenken, fördert Inhumanität, weil es den Tatsachen nicht entspricht und obendrein unfair ist.
Deshalb möchte ich hier noch einmal an meine forenethischen Bemühungen im Netz um einen angemessenen Umgang miteinander appellieren.
Die Kritikpunkte, die wenige gegen mich erhoben haben, sind rasch genannt:
1. Ich würde zu viele Gedichte schreiben und soll das bleiben lassen.
2. Ich würde mich nicht um eine poetische Sprache bemühen.
3. Die Gedichte seien langweilig und uninteressant.
4. In meinem Alter schreibt man keine Gedicht mehr, sondern geht entweder ins Café oder verfault.
Darüber hinaus gibt es noch solche, die mit einer analysierenden Kritik meine Gedichte schlechtreden. Sich nicht in Gedichte einleben zu können ist offenbar eine besondere Krankheit unserer Zeit.
Dann gibt es auch noch einzelne, ganz wenige Personen, die dadurch großen Schaden anrichten, dass sie in der Verborgenheit des Netzes permanent Mitmenschen beleidigen.
Das alles sind keine wirklich sinnhaften Gründe, um das Gedichteschreiben aufzugeben. Dahinter steckt nichts Geistreiches.
Mit besten Grüßen!
H. H. Karg
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