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Schoener shoppen von daheim
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Gedichteforum -> Natur
Brigitte

Anmeldedatum: 25.04.2017
Beiträge: 960
Wohnort: Kaernten
BeitragBeitrag #1 vom 24.11.2020, 08:54  Titel: Schoener shoppen von daheim  

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Schöner shoppen von daheim

Geschätzte vierzig Regenschirmständer
verschwanden aus dem Haus
der Großeltern und aus dem Elternhaus.
Mein Opa hat ein paar gebaut
aus Holz und aus Metall,
ein Kunstschmied hat sie schön verziert,
ein Räuber trug sie raus.

Man merkte nicht, wann es geschah,
erst wenn es wieder regnete,
war er halt plötzlich nicht mehr da.
Man schaffte einen neuen an,
er wurde ja gebraucht.
Und war es nur ein Blechkübel,
den man sehr hübsch lackierte.

So ging das 50 Jahre hin,
ein Ständer nach dem anderen
verschwand aus unseren Häusern.
Es gab deswegen Streit.
Man kam nicht auf die Idee,
dass immer derselbe klaut
und mit gestohlenen Schlüsseln kam.

Die Eltern waren lang schon tot,
Ich sah beim Fenster raus.
Der Nachbar brachte Sperrmüll weg.
Am Anhänger lagen Regenschirmständer,
die unseren verdächtig ähnelten.
Als mir zwei letzte Regenschirmständer,
vergoldet mit drei Ringen,

und halb geöffneter Schirm,
im Handumdrehen verschwanden,
beschloss ich, keine mehr zu kaufen.
Seh ich in einem Katalog
jetzt schöne Regenschirmständer,
so ist mir doch der Preis zu viel,
der Nachbar klaut mir alle.

© Brigitte
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Loit

Anmeldedatum: 02.12.2020
Beiträge: 12
BeitragBeitrag #2 vom 07.12.2020, 12:52  Titel:   

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Soll das Lyrik sein?
Eine Torte im Augenschein
Ach so alt um die 50
Und die Form ist mir auch passiv
Ich sitze tief oder hoch im Gebirge der Sterne
Zaehle die Saerge- sehe den Kummer
Und es gibt keine lose Nummer
Tanzende Skelette mit Regenschirmen in den Haenden
Lebendige Herzen mit Liebe in den Schaedeln
Doch kein Gewitter kann sie zuernen
Sie koennen spueren
Denn voraus sind ihre Gedanken Laken
Und im Graus steht das Alphabet geschrieben
Wo ist die Moderne getrieben
Und wo ist die Technik der Maschinerie verblieben
Bis wir uns in Computer verlieben
Bis wir uns im Chaos verlieren

_________________
Mein Freund sind die Worte.
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Nestor Carigno

Anmeldedatum: 03.10.2009
Beiträge: 967
BeitragBeitrag #3 vom 07.12.2020, 17:06  Titel:   

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Ich seh den Schirm vor lauter Ständern nicht,
in Fetzen das Hirn, das Skellet sich bricht,
was wetzen die Gestirne schon ihr elendes Licht,
am Ende hetze ich mich ins All...

Mich hat der Räuber Hotzensplotz befleckt
ich fahr mit Sternenstaub zum Himmel, es eckt
an manchen Kurven, die schmieren nicht perfekt,
am Ende surf ich auf der weh-weh-Welle...

DIES PORTUS REGES DOMINAE!
"Herrin unser! Hafen unser! Tag unser!"

Amen. Vergeld's Göttin. *Klingkling*

_________________
"Über den Baum, die Mauer, den Zaun
wächst Efeu
und endlich verhallen die Rufe."
(Detritus Ductus)
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Brigitte

Anmeldedatum: 25.04.2017
Beiträge: 960
Wohnort: Kaernten
BeitragBeitrag #4 vom 09.12.2020, 13:01  Titel:   

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Loit meint dazu:
Soll das Lyrik sein?
Eine Torte im Augenschein
Ach so alt um die 50
Und die Form ist mir auch passiv
Ich sitze tief oder hoch im Gebirge der Sterne
Zaehle die Saerge- sehe den Kummer
Und es gibt keine lose Nummer
Tanzende Skelette mit Regenschirmen in den Haenden
Lebendige Herzen mit Liebe in den Schaedeln
Doch kein Gewitter kann sie zuernen
Sie koennen spueren
Denn voraus sind ihre Gedanken Laken
Und im Graus steht das Alphabet geschrieben
Wo ist die Moderne getrieben
Und wo ist die Technik der Maschinerie verblieben
Bis wir uns in Computer verlieben
Bis wir uns im Chaos verlieren



@ Loit

Ich wollte nur darauf hinweisen, dass wir nur 2 Gedichte pro Woche hochladen dürfen auf dieser Webseite.

Sie haben aber schon 13 Texte veröffentlicht binnen zwei Wochen, und die zwei Wochen sind noch nicht einmal um.

MfG Brigitte
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