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Robins Sohn - Kruso
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Gedichteforum -> Helle Gedichte
Ralfelinchen

Anmeldedatum: 01.11.2017
Beiträge: 737
BeitragBeitrag #1 vom 14.09.2021, 13:43  Titel: Robins Sohn - Kruso  

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Robins Sohn - Kruso

Wenn die Möwe kreischt und das Boot erwacht,
dein Toupet im Sturme fliegt und jeder lacht.
Wenn der Mond versucht den Rücken dir zu bräunen
und die Sonne zerrinnt hinter uralten Scheunen...

...wenn Blutdruckwellen deinen Schrittmacher stürmen,
dann kommt die Zeit aus dem Diesseits zu türmen.
Wenn Wölfe erbittert an deiner Grabstätte jaulen,
lass dein Herz zurück und im Körper verfaulen.

Erst dann beginnt deine Ewigkeit*
und Baby: Ich steh da - lachend – nicht weit,
erleichtert, dass du mich vergessen hast,
in Finsternis auf deiner ewigen Rast.

***

Doch scheints nicht nur mir - auch sicher den Möwen,
vom Meeresgrund grollt es wie wildeste Löwen.
Du steigst aus den Wellen und wären die Asche,
es wäre die Phoenix-Show und neu die Masche.


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Namazu

Anmeldedatum: 05.04.2007
Beiträge: 174
BeitragBeitrag #2 vom 17.09.2021, 00:12  Titel:   

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Die ersten beiden Strophen gefallen mir gut. Guter Rhythmus und eine gute Mischung aus Düsternis und einem beissenden Humor. Den Rest verstehe ich dann nicht mehr so recht, aber macht ja nix.
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Ralfelinchen

Anmeldedatum: 01.11.2017
Beiträge: 737
BeitragBeitrag #3 vom 23.09.2021, 14:04  Titel:   

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Servus –

Es ist im Grunde genommen ein Liebesgedicht in das die Spannung der Existenz des Augenblicks eingebracht wird.

Danke fürs Lesen und liebe Grüße
ralfchen
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Natalia35

Anmeldedatum: 30.12.2021
Beiträge: 24
BeitragBeitrag #4 vom 16.01.2022, 06:57  Titel:   

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Ich würde es bis zur Rast lassen.
Hat was. Ich habe verstanden das du wegen etwas Kummer hast oder es das Gedicht darstellen soll, und du aber dich mit der Situation abfindest oder halt das Gedicht es darstellen soll.
Noch mehr verschleiert wäre aber irgendwie besser.
Wenn du so eins hast, würde ich gerne noch eins lesen.
Freue mich wenn was da.

Lieb Gruß
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Ralfelinchen

Anmeldedatum: 01.11.2017
Beiträge: 737
BeitragBeitrag #5 vom 16.01.2022, 15:27  Titel:   

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Servus liebe Natalie –

Meine Gedichte haben praktisch nie etwas mit meinem Schicksals (ich glaube nicht an Schicksal) Ereignissen zu tun. Ich dichte einfach was mir einfällt. Natürlich sind dann ab und zu Abstraktionen dabei und ich verstehe dass die Leserschaft da ein bisschen Schwierigkeiten hat. Leider habe ich imom sehr wenig Zeit. Da ich mit umfangreichen Projekten beschäftigt bin. Aber ich werde dir die letzten Strophen des Gedichtes erklären:

Es geht einfach um das Sterben, die ich ein wenig bildhaft abstrahiert habe. Es geht auch um die Flucht aus dem Existenzium. Damit will ich sagen manche flüchten aus dem Leben und manche klammern sich daran.

Ich kannte eine Natalie, sie war eine wunderschöne Russin die in einem Massagesalon (Massage mit glücklichen Ende) gearbeitet hatte. Sie war eine zärtliche Liebhaberin. Und wie mir die anderen Mädchen sagten war ich der einzige den sie gerne küsste.

Liebe Grüße
ralfchen
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Natalia35

Anmeldedatum: 30.12.2021
Beiträge: 24
BeitragBeitrag #6 vom 16.01.2022, 18:45  Titel:   

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Danke für deine Erklärung. Ja und stimmt manchmal schreibt man einfach heraus ohne privat von sich.
Mache ich auch so, an's Schicksal glaub ich auch nicht, obwohl bei anderen mir etwas schicksalhaftes vorkommt,ich lasse es offen.

Du hast das aber interessant verpackt im Gedicht deine Sicht der Dinge, erkenne ich jetzt auch deine Art,was du damit meinst. Bei mir kam es erst etwas anders rüber.
Schön sich ausgetauscht zu haben.
Und freut mich das du so ein guter Küsser bist,
Küsse sind schon wichtig ;).

Lg
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