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Retter der Lyrik + Kreuzzug (Versfechten)
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Gedichteforum -> Humor, Satire, Kinder, Tiere
Anaximandala

Anmeldedatum: 27.02.2022
Beitr�ge: 212
BeitragBeitrag #1 vom 09.10.2023, 23:46  Titel: Retter der Lyrik + Kreuzzug (Versfechten)  

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Die Perlen, Juwelen, das Gold, die Geschmeide,
die Schätze der Lyrik, ja siehst du sie nicht?
Für güldenes Funkeln bepiss etwas Seide,
dann Glitzern die Schätze der Lyrik im Licht!

Am Brunnen im Dorfe, da sitzen Poeten
und nähren mit Worten erhaben den Geist.
Natürlich, es juckt, sie ins Wasser zu treten,
nur krieg ich dann Flöhe, das juckt auch und beißt.

Mein Freund, ich reiche dir die Hand,
wir retten nun die Lyrik
mit Dichtung die in Ohren klingt,
statt Dichtvolk, dass durch Wände stinkt.
Doch scheiße man, ich seh aufs Land
und denk mir: Das wird schwyrik.


(...)


Finstre Nacht liegt in den Worten,
dichter Nebel wogt im Geist,
glaubst du, es sei klug zu horten,
was man dir ins Kleinhirn scheißt?

Freund, ich streckte dir entgegen
meine Hand, ein kleines Licht,
trotz dem Schein, dass Eier legen
von Natur dir mehr entspricht

als das Schreiben von Gedichten.
Edelmütig war es schon
dass, anstatt dich zu vernichten
ich dir, fast wie einem Sohn,

voller Liebe angeboten
mein zu Hause sei auch dein,
scheint, es wären deine Pfoten
sich dafür ein Stück zu fein.

Regenfest ist meine Brücke.
Nicht beheizt, doch ihren Zweck
den erfüllt sie ohne Tücke,
gibt hier Freiheit, Freunde, Crack!

Doch du hast, als frei und mündig,
dich entschieden GEGEN mich,
das alleine ist schon sündig,
Wert dem Tod, entscheide ich,

hängend an der Trauerweide
deine Schuld vergolten ist,
eingekleidet in die Seide
die man funkelvollgepisst.

Letzte Chance dich anzuschließen
meinem Hunnenblutgericht,
hier will Blut in Strömen fließen;
jeder Schande von Gedicht

gilt des Kreuzzugs Donnergrollen,
gilt des Montezumas Zorn,
statt Respekt ist Blut zu zollen;
freier Vers ist Pennerporn!

Fünfzig, faltig, ohne Zähne,
Freiversfick vom Bahnhof Zoo,
Urgewalt von dichter Mähne
und ein Kopf voll dünnem Stroh.

Dichter die wo Metren brechen,
herzensschmerzlich reimen nur ...
klingt wie "Eiter und Erbrechen"
als die Pennerpornotour.

Lyrik zieht sich durch die Zeiten,
ein Gedicht, gelungen, misst
im Verhältnis tausend Seiten
Dichtung, die man gern vergisst.

Wandle nicht auf dunklen Pfaden,
kämpf mit mir für Poesie,
Metrik, die mit ohne Schaden;
Texte, Themen, tiefer wie
Wasser, stehts uns zu den Waden
und natürlich kämpf für die
Fetischfickfilmfestparaden,
Fotzenfist und Fantasie!
für das Recht in Sekt zu baden,
Eifelturmberegnung wie
zwei so Mädchen mit nem Schaden,
einer Tasse und viel Ih,
kämpf für Frau und roten Faden,
(in der Regel bluten sie).
Doch beim Gott der Schimpftiraden:
Kämpfe niemals nicht und nie

für die Kunst, die frei gestaltet
mit Ästhetik, Schönheit, bricht,
die sich hingerotzt entfaltet
und dann lügt, sie sei Gedicht.

Wer nichts kann der soll verkünden
Fließtext und ne Assonanz
als sein Opus Magnum, Sünden
des, der mit dem Duden tanzt.

Herr, es muss die Zeit selbst enden ...
bitte, lass zum guten Zweck,
wie schon einst die Hexen brannten,
brennen alle Dilletanten
die Apollons Erbe schänden.
Sei gerecht und mach das weg.

Ehrlich, das hier ist kein Spass
weil die Welt es längst erwartet,
tilg hinfort nun diesen Dreck;
all die Kunst die längst entbartet,
dusch sie in nem Raum aus Glas.

Und um eins noch will ich bitten,
weil ich so bescheiden bin
und so gerne Süßes leck,
gib mir eine Frau, das wars.

Taubstumm und mit dicken Titten
Nymphomanisch macht schon Sinn;
meine Stute wird geritten,
über Felder, durch das Gras,
bis ins ferne China hin.

Wie die Menschen, wie die Tiere,
vorwärts, rückwärts und ums Eck,
an den Haar'n, auf alle Viere
schluckt wie ein V8 mein Has'.

Und ein Zweites noch, das wär:
hab geduldig stets gewartet
und was hab ich nicht gelitten,
ewig suchend einen Sinn ...
Herr, ich scheiß dich zu mit Ehr',
hätt ich nur ein kleines Glas ...
mit nichts weiter nur als Crack.

Und vielleicht, als kleiner Lohn
so für meine Tittenmaus:
Mach, dass es nach Candis schmeckt,
wenn man ihr den Salzstein leckt.
Herr du weißt doch wo ich wohn,
bring das Glück zu mir nach Haus.

Und nen Snack.
Also Crack.
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