Manchmal kann es dieser Satansbraten
kaum erwarten,
mich in den Wahnsinn zu treiben,
kein Stein soll auf dem andern bleiben.
Ärgert mich, will provozieren
und geht mir ziemlich an die Nieren.
Tut genau das Gegenteil,
bietet alle Spiele feil.
Tanzt und hüpft, springt hin und her,
als ob noch helles Tageslicht wär`.
Zähneputzen stets ein Kampf,
im Bett bleiben danach ein Krampf.
Freches, kleines, schlaues Wesen
bist immer mein Fratz gewesen.
Singst spät abends fröhlich Lieder
und erstaunst mich immer wieder.
Wie du redest, wie du lachst,
aus Traurigkeit du Freude machst.
Frechdachs kleiner,
Dreckspatz meiner!
Turnst auf meiner Nase `rum,
drehst mir meine Meinung um.
Kleines Leben, hell und froh,
voller Neugier sowieso.
Wächst schneller als ein Atemzug,
mit dir vergeht die Zeit im Flug`.
Musst noch vieles lernen,
vom frohen Wesen nicht entfernen!
Deine Stimme klingt wie Musik
von der ich nie genug krieg`,
Dein Lachen ist die Freude pur,
wildes, reines Leben nur.
Doch auch Kanten und auch Ecken
sind bei dir schon zu entdecken.
Eigener Wille, eigener Weg,
ich dich automatisch präg`.
Nur die Sonnenseiten
sollen dich begleiten.
Auf Regenbogen reiten
in guten und in schlechten Zeiten.
Ich will es, doch ich kann`s nur hoffen,
die ganze Welt steht dir noch offen!
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