- Aus dem Menschen dringt etwas aus der Seelenwelt.
- Das medium...mh... lasse ich noch gelten; aber mit Stil hat das nichts zu tun.
- "etwas, was es noch nicht gibt" kann es nicht geben, lieber Freund. Auch ein Gedicht muss eine (auch innere) Logik haben .
- Ob man die Aura wirklich spürt, bleibt hypothetisch.
Das "oft" suggeriert, dass man die Aura tatsächlich fassen kann - was aber höchst strittig ist.
- Was du in diesem Zusammenhang als "Werk" verstehst - nachdem der Verschiedene in anderen Gefilden ist - das kann man sich zwar fragen, aber es ist und bleibt ein Bereich subjektiver Vermutungen.
- durch andrer Sinne aufgenommen ( auch hypothetisch)
wer das glaubt, muß davon ausgehen, dass dies nur für ihn selbst Gültigkeit haben kann. Übertragbar ist es nicht.
Natürlich möchte jeder Mensch gern wissen woher wir kamen oder wohin wir gehen - aber das ist Glaubenssache, die hier keine Allgemeingültigkeit hat, außer für den Glaubenden.
Die letzten zwei Zeilen ( der Urgrund ist´s) suggerieren auch hier dass dies eben so ist und nicht anders.
Insgesamt ein schwieriges Thema, da es keine gesicherte Aussage gibt.
Mit Vermutungen ist schlecht arbeiten.
Noch zum Duktus des Gedichts:
Reimgedichte haben immer die schlimme Eigenschaft, dass sich die Zeilen reimen müssen.
Das führt leider oft dazu, dass der Reim wichtiger wird als die Aussage.
Das merkt man dem Gedicht an manchen Stellen an.
Aber warum heißt dein Titel "Kunst"?
Lieben Gruß, hoffentlich habe ich dich nicht erschreckt.
LG, jorona
Anmeldedatum: 12.03.2009 Beiträge: 18 Wohnort: st. pölten
Beitrag #3 vom 13.03.2009, 15:59Titel:
Zentrieren
danke für deinen kommentar. ich weiss nicht warum du mich als „lieber freund“ bezeichnest, wir kennen uns ja nicht. aber vielleicht kannst du ja meine freundschaft künftig erlangen.
du hast das gedicht in keiner weise erfassen können:
deine frage „aber warum heißt dein titel kunst“ macht es deutlich. es heisst deshalb so weil es eben diese behandelt,- die frage was ist kunst.
es ist keinesfalls„durcheinander“ sondern baut sich exakt chronologisch auf,- vom urgrund bis zur wirkung beim empfänger.
„medium“ bezeichnet den träger (körper, leinwand, sprache, gesang, schrift, instrument, video uvm)
„stil“ ist dabei die art der ausführung
das produkt= „werk“ ist „immer“ etwas das es noch nicht gibt, selbst wenn kopiert wird.
das dies durch „anderer sinne“ aufgenommen wird ist ja wohl selbstredend
das der reim hier wichtiger ist als die aussage, dafür hätte ich gerne ein beispiel.
deine restlichen ausführungen stehen in keinem zusammenhang mit meinem gedicht
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