Sieh´ die große, grünen Flächen,
Die der Seele Atem geben
Und sich abgrenzend verhalten
Gegen unendliche Bläue.
Da ist alles schon lebendig,
Was der Dunkelheit des Universums
Flieht – und ganz bei uns geborgen.
Milde weht von Ost herüber,
Was vom Duft des Heuens bleibt.
Junge Meisen tirilieren,
Holen sich die vielen Läuse.
Und die lautlärmende Amsel
Ist besorgt um ihre Brut,
Denn der Nachwuchs, unbekümmert,
Ist dem Nest naiv entflogen,
Hat die Sonne schon erobert,
Aufbrechend im Lebensjahr.
Welterobernd alles Leben.
Ach, wie wunderbar die Kraft,
Welche nur das Neue schafft!
Ist uns auch daran gelegen
An dem neuen Schöpfungssegen?
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