Man denkt so leicht an einen Hühnerstall
Und immer wieder auch an die Betriebe und Behörden.
Dabei sind Hackordnungen doch überall der Fall,
Wo Machtausübungen vollzogen werden.
Fragst Du Dich, warum Weltgegenden es gibt,
In denen Generationen, Großfamilien leben,
Und andere in denen Kinderlosigkeit man liebt,
Weil man von seinem Wohlstand nichts will geben,
Ist doch die Frage nach Hackordnungen berechtigt,
Ob sie denn allen so zusagen zur Zufriedenheit,
Ob die Familie den Menschen nicht auch knechtet.
Da sehen wir dann nach den Graden unserer Freiheit,
Und rasch erkennen wir doch auch Zusammenhänge,
In denen die Familienstrukturen zwar geachtet,
Doch diese Freiheiten erzeugen viele Zwänge,
Wenn die Familie hofiert – und auch verachtet!
Ist nicht in Großfamilien die Hackordnung viel kleiner,
Weil über hohe Zahlen mehr Beziehungsmöglichkeiten?
Erlebt in Kleinstfamilien denn einer,
Dass Hackordnungen führen zu Dauerstreiten?
Dadurch sind doch die Kleinfamilien massiv gefährdet,
Denn dort sind starre Hackordnungen beständig,
Weil kleine Überschaubarkeit bewertet,
Was an Bestimmungsmustern normativ verständig.
So wird mit zunehmendem Grad an Freiheit
Die Hackordnung dort abgeschafft,
Wo Kinderwunsch erstirbt im Ablehnungsbescheid,
Wodurch die Kinderlosigkeit Soziales niedermacht.
Verzicht auf Nachkommen mag zwar verschaffen
Den Lebenden für den Momentan Erleichterung,
Doch mit der Minderung erschlaffen
Auch Lebenslust – und die Begeisterung!
So müssen wir uns immer wieder fragen,
Ob wir denn solches denn auch wollen.
Man darf die Aktualität doch nicht beklagen,
Wenn man sie akzeptiert in eigenem Sollen.
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