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Gluehendes Tal
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Gedichteforum -> Helle Gedichte
Ralfelinchen

Anmeldedatum: 01.11.2017
Beiträge: 668
BeitragBeitrag #1 vom 23.03.2021, 00:31  Titel: Gluehendes Tal  

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Glühendes Tal


Ein Tal glüht voll in Trockenheit,
die Alltagssorgen brennen weit.
Der Tau verdampft voll in Sekunden,
die Sonne ist im Schwarz verschwunden.

Am Rest des Sees verkohlt im Ried,
gegrillte Vögel und kein Lied.
Der Feuerwind brüllt voll in Wut,
das tut auch unsrem Dorf nicht gut.

Auf hohen Almen schmort das Rind,
wo leider die Gourmets nicht sind.
Kann man die Schönheit noch ertragen,
in diesen Wetter-Wechsel- Tagen?

Wo einst ein Hain Besucher kühlt,
ist jedes Blümchen fein verglüht.
Es quiekt Sirenen schriller Ton,
der Wetterhahn fliegt schnell davon…

…sein Glück dass er aus Kupfer ist,
obwohl er diesen Ton vermisst,
der vor dem Ende noch mal klingt,
bevor der Dreck im Nichts versinkt.

Ein Wandersmann der halb verkohlt,
ist’s der sich noch den Wodka holt,
um den im Sterben noch zu trinken
und smokend ins Byebye zu sinken.

Nie mehr gibts auch die Mittagsruh,
denn der Planet sperrt endlich zu.
Er hat die Ruhe voll erworben,
erst wenn der letzte Mensch gestorben.
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Margot

Anmeldedatum: 24.03.2021
Beiträge: 51
BeitragBeitrag #2 vom 25.03.2021, 18:57  Titel:   

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xxx
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alfredo007

Anmeldedatum: 19.03.2021
Beiträge: 27
BeitragBeitrag #3 vom 26.03.2021, 07:14  Titel:   

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Hallo Ralfelinchen,
das ist ja eine geniale Negativ-Version meines Gedichtes 'Ein Tageslauf'. Allerdings wird das beschriebene Szenario erst in ca. 200 Millionen Jahren eintreten. Da wird es längst keine Menschheit mehr geben. Zumindest sagen das die Wissenschaftler.
Deine Sichtweise der Dinge hat mich zu einem Gedicht inspiriert. Es heißt:
'Es wird heiß'
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