In einem Land wo Menschen wohnten,
in diesem Land zählten nur Konten.
Geld und Strom die wurden knapp,
drum schnitt man alle Bäume ab.
Einer sprach: „Wenn das nicht reicht,
das Lande wohl dem Wasser weicht!“
Gesagt, getan und von da an
verliessen Menschen mit Bus und Bahn
das Land, das nah am Flusse lag,
da es in sich den Tod verbarg.
Ganze Dörfer wurden geleert,
heilige Orte und Stätten entehrt.
Vieles wurde hinterlassen
den bevorstehenden Wassermassen.
Das ganze Tal war leergefegt,
das ganze Leben hingelegt.
Man hörte nichts, wenn man auch lauschte,
bis irgendwann das Wasser rauschte
und flutete das ganze Land,
das unter Wasser bald verschwand,
angefüllt bis an den Rand,
wie`s weitergeht liegt auf der Hand.
Eine Lebensader wurde geknickt,
Leben wurde im Keim erstickt.
Das Nichts, es breitete sich aus,
alles verstarb, was für ein Graus.
Wohin man schaute, alles tot,
da half auch nicht der liebe Gott.
Der Staudamm hielt, das Land war karg,
wer dablieb, landete im Sarg.
Diese Geschichte stellt nur dar,
was schon lange klar war.
Der Mensch in seiner Gier,
zerstört das Leben jetzt und hier.
Natur dem Menschen sich muss beugen,
dafür gibt es viele Zeugen.
Darum wir vergeblich warten,
auf ausgestorbene, schöne Arten.
Eine andere Erklärung,
alles dreht sich nur um Währung.
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