Beitrag #1 vom 19.03.2008, 23:02Titel: Eure persönlichen Lieblingspoeten
Zentrieren
Hallo!
ich wollte mal neugierig in die Runde fragen, wer denn zu euren liebsten Poeten zählt.
Zu meinen persönlichen Favoriten zählen z.B. einige der "großen, alten" und düsteren Franzosen, wie etwa Francois Villon (1431 - ca. 1463), Charles Baudelaire (1821 - 1867) und Arthur Rimbaud (1834 - 1891)...ich glaube, mir liegen die Spötter und Wahnsinnigen
Mit den berühmten alten, deutschen Dichtern wie etwa Goethe komme ich weniger auf einen Nenner, wenn dann am ehesten noch mit Nietzsche.
Aber ich mag auch gerne humorvolles von Christian Morgenstern oder Wolfgang Bauer.
Mundartgedichte lese ich ebenfalls gerne, noch viel lieber lasse ich sie mir vortragen Allerdings muß ich zugeben, ich kenne meist die Namen der Mundartdichter nicht, über deren Gedichte ich manchmal so schmunzeln muß.
Manchmal kommen mir wahnsinnig tolle Gedichte von anderen Leuten im Internet unter, z.B. beim Surfen in Foren wie diesem hier, deren Namen dann oftmals hinter einem Nicknamen versteckt ist...wie meiner hier ja auch. Da tut es mir mitunter schon leid, daß ich den/die Autor/In dann nicht erkenne.
Mit zeitgenössischer Lyrik muß ich mich allerdings noch weiter auseinandersetzen - da bin ich bislang noch ein richtiges Nackerbazl.
Bei mir sind es die Expressionisten:
Celan, Benn, Lasker - Schüler, Ingeborg Bachmann, Rose Ausländer, Gertrud Kolmar, Karl Krolow, Ernst Stadler, Georg Heym, Johannes Becher, Nelly Sachs, Franz Werfel, Günter Eich,, Christine Lavant, Georg Trakl, Hans Carossa
Die Lebenden:
Reiner Kunze, Sarah Kirsch, H.M. Enzensberger, Ulla Hahn, Ludwig Fels, Walter Helmut Fritz, Durs Grünbein, Günter Kunert, Christoph Meckel.
Und das ganze
Heer der Toten
die wir niemals
ganz ausloten...
Louis Aragon, André Breton, Paul Eluard, Paul Valéry, Robert Desnos (gen. Robert le Diable), Apollinaire, auch Picasso für eine Zeit. - um nur Einige zu nennen.
Man versuchte u.A., durch bestimmte Assoziationen den erwünschten Überraschungseffekt mit Papiercollagen einzufangen.
Da konnte man herrlich verrückte Plakatgedichte lesen, z.B.:
Zitat:
DIE ERSTE WEISSE ZEITUNG
DES ZUFALLS
wird das Rot sein.
-----------------------------------
Bedenken Sie
Die ultravioletten Strahlen
haben ihre Aufgabe beendet
------------------------------------
VON TAG ZU TAG
wird´s schlimmer mit
dem Angenehmen
-----------------------------------
und endlos so weiter.
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Beitrag #6 vom 03.07.2008, 12:24Titel:
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also meine vorbilder sind TIll lindemann, der sänger, liedschreiber (rammstein) und dichter, und Conrad Ferdinand Meyer
ich mag einfach den stiel, in einem gedicht nicht alles wörtlich wiederzugeben
_________________ Ich sehe eine sternenschnuppe
so werd ich von des Schoßes Herde
ein kleines schwarzes Haar befreien
und lege es in meine Suppe
was da ist und was es werde
nichts wird so wie früher sein
(c) Till lindemann
Ich mag Till Lindemanns Texte auch gerne. Vor allem die Songtexte der letzten zwei Alben (Reise, Reise und Rosenrot) gehen wirklich sehr unter die Haut.
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Beitrag #8 vom 04.07.2008, 08:15Titel:
Zentrieren
ich mag eig die alten lieder lieber, vor allem sehnsucht, heirate mich, und eifersucht gefallem mir besonders.
_________________ Ich sehe eine sternenschnuppe
so werd ich von des Schoßes Herde
ein kleines schwarzes Haar befreien
und lege es in meine Suppe
was da ist und was es werde
nichts wird so wie früher sein
(c) Till lindemann
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