Die Hälfte unseres Essens landet auf dem Müll
Und der Zynismus treibt die schönsten Blüten.
Dem Hungrigen bleibt meistens nur das Müllgewühl,
Und viele wundern sich, dass es gibt keine Frieden.
In früheren Zeiten wurde Wert darauf gelegt,
Dass man das aß, was auf den Teller kam.
Ernährung wurde als ein Privileg gepflegt,
Das man sich in den reichern Ländern nahm.
Dann wurden die Regale vollgepackt,
Je mehr die Überflussgesellschaft kaufte.
Da wurde unser Essverhalten voll vertrackt,
Niemand mehr um die viele Nahrung raufte.
Wegwerfen wurde als Können praktiziert,
Man brauchte weniger, als man behänd erwarb,
Denn Schlankes wurde ausschließlich hofiert,
Man warf nun weg, wenn anderswo ein Kindchen starb.
Das ist ein Frevel, der unendlich dreist,
Denn mit verdorbner Wegwerfmentalität
War auch die Solidarität verreist,
Wenn wir Hilfspflichten sehen viel zu spät.
Die Tafeln sind daher ein erster, guter Schritt,
Damit wenigstens die Armen an die Nahrung kommen.
Doch ist die Kennzeichnung noch nicht im rechten Tritt,
Wenn immer noch Mülleimer die guten Reste abbekommen.
Wie viele Menschen könnten von der Hälfte überleben,
Die wir als Nahrung täglich schlimm entsorgen?
Wie vielen Armen könnte das zu ihrem Leben
Ein wenig Würde und viel Überleben borgen?
So muss die Kennzeichnung künftig erkennen lassen,
Wie lange ein Produkt denn mindestens noch gut,
So dass geschützte Konsumenten sich einlassen
Auf Nahrungsmittel, die den Armen schaffen neuen Mut.
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben. Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.