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Eine Liebelei
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Gedichteforum -> Helle Gedichte
Nestor Carigno

Anmeldedatum: 03.10.2009
Beiträge: 963
BeitragBeitrag #1 vom 28.02.2021, 00:29  Titel: Eine Liebelei  

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Eine Liebelei

Eine Liebelei möcht ich erspielen
von den Vögeln lernend, hei!
Und es sollt nach Bächlein klingen
wild und zart - ein Blatt von blühend Mohn.

Und dann pflanz' ich ihr ein Röslein
in das Beet am Hofe drein
spiel der Liebsten auf der Laute,
sing für's Herz nur ohne Lohn.

Möcht' ihr schreiben süße Stophen
die ihr Blut ins Wallen bringen,
mit ihr tanzen, fest umschlungen
und dann lauschen, wenn sie singt.

Liebste, träum ich nachts von Dir
seh uns weit von oben laufen
seh uns kämpfen, lachen, weinen,
spür' wie Dein Herz in meinem schwingt.

_________________
"Über den Baum, die Mauer, den Zaun
wächst Efeu
und endlich verhallen die Rufe."
(Detritus Ductus)
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juergen h.

Anmeldedatum: 05.01.2007
Beiträge: 1214
Wohnort: Tirol
BeitragBeitrag #2 vom 28.02.2021, 00:54  Titel: Re: Eine Liebelei  

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Nestor Carigno meint dazu:
Eine Liebelei

Eine Liebelei möcht ich erspielen
von den Vögeln lernend, hei!
Und es sollt nach Bächlein klingen
wild und zart - ein Blatt von blühend Mohn.

Und dann pflanz' ich ihr ein Röslein
in das Beet am Hofe drein
spiel der Liebsten auf der Laute,
sing für's Herz nur ohne Lohn.

Möcht' ihr schreiben süße Stophen
die ihr Blut ins Wallen bringen,
mit ihr tanzen, fest umschlungen
und dann lauschen, wenn sie singt.

Liebste, träum ich nachts von Dir
seh uns weit von oben laufen
seh uns kämpfen, lachen, weinen,
spür' wie Dein Herz in meinem schwingt.


LORELEY

Die Loreley soll ich verspielen
mit einem guten Blatt
Ich bin gut zu Vögeln und zart
wie ein Tausendblatt

Ich pflanze dir ein Röslein hin
direkt in die Auffahrt
Ich quetsche die Stromgitarre
sonntags um halb 8

Die lautlosen Töne verklingen
Ich bin's Tandaradei
Ich habe Mohngebäck dabei

Will dir mein Ständchen bringen
Später ist es einerlei
Ich hatte Mohngebäck dabei
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Nestor Carigno

Anmeldedatum: 03.10.2009
Beiträge: 963
BeitragBeitrag #3 vom 28.02.2021, 01:43  Titel:   

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Tja, was soll ich sagen...
Zu meiner Verteidigung.
Hab mir grad Ludwig van Beethoven
auf Arte angeschaut...
...und ja das Ding mit der Liebe,
lässt einen oftmals verdümmeln...

Ein Tausendgüldenkraut wär besser,
das hilft beim Verdauen vom Mohnkuchen.

_________________
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(Detritus Ductus)
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juergen h.

Anmeldedatum: 05.01.2007
Beiträge: 1214
Wohnort: Tirol
BeitragBeitrag #4 vom 28.02.2021, 02:11  Titel:   

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Hey, kein Problem.

Das Wort Tausendgüldenkraut ist herrlich, aber ich kann heute damit nichts mehr anfangen.
Ich will dich nicht korrigieren oder bloßstellen. Du hast mich inspiriert. Jetzt kannst du, wenn du weiter sehen und gehen magst und kannst, diese Kritik aufnehmen. Gleiche sie ab mit deinen Werten und korrigiere, wenn ich falsch liege. Jedoch korrigiere auch dich, verbiege dich und schaue später zurück auf die Biegung und werde so, wie du wirklich bist. Es lohnt sich, Fehler zu machen! Man macht sie kein zweites Mal. Als die New York Times Thomas Edison in einem Interview befragte, ob es nicht mühsam gewesen sei, 100 mal eine nicht funktionierende Glühbirne zu bauen sagte er: Nein, er kenne jetzt 100 Methoden, wie man eine funktionierende Glühbirne nicht baut.
Ein Schriftsteller kann einmal daneben liegen, ein Dichter kann ungeschickt oder schlecht formulieren, aber er oder sie muss immer auch etwas Prophetisches an sich haben, das man ablehnen kann oder befürworten oder sogar lieben.

Nur mal so zum Aufpicken diese Körner gestreut, damit keiner Angst davor hat, hier etwas Misslungenes zu veröffentlichen. Das Misslingen wirft man dir nicht vor, nur für's Gelingen lässt man dich hochleben!

Liebe Grüße, der Forumsgeist!
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Ralfelinchen

Anmeldedatum: 01.11.2017
Beiträge: 668
BeitragBeitrag #5 vom 28.02.2021, 16:24  Titel:   

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Was für ein wunderbarer Blümchen Text: man könnte es aber auch so schreiben:

Einmal Liebelei zu spielen,
Vögeln lernen auf den Dielen.
Dein Lustschrei soll im Haus erklingen,
und ich werd Klatschmohn froh besingen.
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