Noch bist Du klein als Junge
Und glaubst: Die Zeit vergeht doch nicht!
Du redest gern mit freier Zunge,
Doch unumkehrbar ist der Zeit Gesicht.
Der Kindergarten ist gar rasch vorbei,
Die Grundschuljahre sind es auch.
Man meint im Lebenseinerlei:
Zeit ist nichts, als ein leichter Rauch.
Dann folgt die Zeit als Gymnasiast
Und mit ihr Seelennot und Pubertät,
Sodann das Studium mit Müh´ und Hast,
Mit Bindungssuche und mit Sexualität.
Dann vierzig Jahre Arbeitszeit
Mit Liebe, Enkeln, Kindern,
Und immer schneller treibt die Zeit
Die Jahre zu den Wintern.
Die Zeit frisst alles, Leben, Sein,
Bleibt ihrer Treibkraft treu:
Was war wird zum Erinnerungsschein,
Sie ändert Dich, macht alles neu. <img src="http://vg01.met.vgwort.de/na/c396a89e8cd14dd1861aa1f018c1bd6f" width="1" height="1" alt="">
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