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Die Fee
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Gedichteforum -> Helle Gedichte
PawelekMarkiewicz
Klaus Werner Moormann
Anmeldedatum: 27.05.2019
Beitr´┐Żge: 119
Wohnort: Bielsk Podlaski (Polen)
BeitragBeitrag #1 vom 21.09.2023, 07:26  Titel: Die Fee  

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Du bist eine Herbstfantasie, geboren von den Eichen.
So wie der Regen erf├╝llst du heute die Ritterlichkeit.
Und Sterne der Ungest├Ârtheit bed├╝rfen deines Urteils.
Gedanken ├╝ber Glut sind unermessliche Ewigkeit.

Bemooste Grabsteine auf dem Friedhof bleiben doch allein.
Du singst wie die Saatkr├Ąhe verlorenes Lied von Barden.
Ich liebe Kants Himmel ÔÇô er, der Tr├Ąumer eingedenk, ist mein.
Dich verehrten, du holdseligliche Fee, die Druiden.

Wie ein gestriger, erfrischender und flammender Regen,
du, inspiriert wie der z├Ąrtlich-tr├Ąumerische Erlk├Ânig,
erz├Ąhlst Legenden-Mythen, dem Jenseits nah, das Schwert tragend.
In das Spieglein der Urewigkeit bohrtest du deinen Blick.

In Gew├Âlken der Heimat gehen Tr├Ąume in Erf├╝llung,
wenn deine romantische Tr├Ąne, sehnliche Feenz├Ąhre,
bezaubert die ganze Welt des traumbet├Ârten Morgensterns.
Meine Fee, dein Lied ist im Gro├čen und Ganzen das reinste.

Um Mitternacht tragen dich, voll Zaubers, die Traumfittiche,
wenn tausend K├Ânige der Eichen-Erlen sch├Ân erwachen.
Spatzen und Meisen denken, sich sehnend, an deinen Himmel,
erf├╝llt mit dem numinosen Staub des Sternes-Kometen.

Die Denkm├Ąler der uralten und trunkenen Natur
besingen in dem Gl├╝ck deine unverwelkliche Freiheit.
Du bist, die Fee, die lichte F├╝hrerin der Natur-Mutter
durch die wie ein zarter Mythenglanz ertr├Ąumte Ewigkeit.
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Anaximandala

Anmeldedatum: 27.02.2022
Beitr´┐Żge: 212
BeitragBeitrag #2 vom 06.10.2023, 14:33  Titel:   

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Hallo Pawel,

das ist ein sch├Ânes Gedicht!
Sehr naturbezogen und in angenehmen Bildern gestaltet.
Die Metrik hat Potenzial, da noch Punkte mitzunehmen, aber ich will jetzt nicht zu M├Ąkeln anfangen, alles in allem ein sch├Âner Text!

LG Delf
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