Der Tod ist nicht mehr das Leben,
Endgültiges Aus mit allem Erleben,
Keine goldfarbene Schrift im All,
Gehörlosigkeit wider den Schall.
Warum?
Er macht ein Ende des Bebens
Kappt alle Absichten des Strebens,
Erlöst von aller Freude und Qual
Und lässt uns doch keine andere Wahl.
Doch?
Jedes Sterben ist natürlich völlig irre,
Damit der Lebende in Ängsten schwirre.
Das Ende wird Schmerzen bereiten,
Jeder Mensch will das gerne vermeiden.
Aber?
Hoffnung keimt für die Jungen,
Es beten die trauernden Zungen,
Denn der Tod nimmt den Toten hinweg,
Damit ein anderer seinen Platz beleg´.
Also?
Der Tod ist eine herrliche Sache,
Denn mit ihm gelingt eine andere Sprache.
Weil mit ihm neue Situationen reifen
Kann die Jugend ihre Chancen ergreifen.
Und?
Die Hoffnung stirbt noch im Tode zuletzt,
Dass die Gottheit ihre Versprechen einsetzt.
Schließlich hat sie uns das Versprechen gegeben
Auf ein seliges, auferstehendes, ewiges Leben.
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