Bis auf den 'neuesten Verräter', der sich zu gewollt auf Väter reimt, gefällt es mir sehr gut. Formal tadellos. Der Dialog ist dir großartig gelungen, von der ersten bis zur letzten Zeile.
Die ... braucht das Gedicht nicht.
Pathos: gewöhnungsbedürftig, aber ich habe mich auch schon daran gewöhnt, der tollen Umsetzung des Gedichtes wegen.
Versuch es vielleicht mal mit Lakonie - zusammen mit deinem Formverständnis könntest du so außergewöhnliche Gedichte zustande bringen.
Danke für deinen raschen Kommentar! Tja, dass sich "Väter" auf "Verräter" allzu gut reimt, ist mir jetzt auch aufgefallen, sonst habe ich immer nur drübergelesen! Die Punkte möchte ich jedoch (vorerst) im Gedicht belassen, da sie ja die Eintönigkeit unterstreichen sollen und nicht anzeigen sollen, dass es Punkt-aus-Ende ist. Tja, mein oft kritisierter Pathos ... Ich schreibe nun einmal so, und ich habe auch noch nie probiert, anders zu schreiben (jedenfalls nicht aktiv) =) Ich mag es, Texte so zu formulieren, und wenn ich versuchte, sie einfacher zu formulieren, käme sicher das größte Blödsinn dabei heraus =) (Was man an manchen einfachen Texten von mir auch gut erkennen kann (die aber nicht absichtlich einfach geschrieben wurden))
Alles in allem: Danke nochmals für deinen Kommentar, ich freue mich, dass dir das Gedicht zumindest in einzelnen Teilen gut gefallen hat!
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