Wasser, Wasser, überall nur Wasser
Und Wind, Wind, überall nur Wind.
Man wird buchstäblich zum Elementehasser,
Wenn überall nur noch Kanäle sind.
Niedrig waren und sind die Häuser,
Geduckt hinter Warften und Deichen,
Sauber die Straßen, Fahrräder, die leiser
Den Autos und Schiffen nimmermehr weichen.
Das Ijsselmeer hat stürmische Winde,
Doch die Deichkunst ist einfach gigantisch.
In den Schiffen sind funktional die Spinde,
Die Orte sind kleinteilig, sehr romantisch.
Man spürt die Freiheit eines kleinen Landes,
In dem jeder noch immer mit jedem redet.
Das Fremde wendet sich rasch in Bekanntes,
Auch, weil man vielfältig zum Herrgott betet.
Das Meer überwältigt nicht jene,
Die freundlich die Fluten bändigen,
Die nicht jammern und fletschen die Zähne,
Wenn sie die Sicherheiten aushändigen.
Der Kaufmannsgeist hat sein Gutes,
Wenn Verträge per Handschlag noch gelten
Und man miteinander frohen Mutes
Toleriert die verschiedenen Welten.
Man steht hier auch noch zusammen,
Wenn die Fluten bedenklich rollen.
Kraft kommt aus Käse, Milchkannen,
Da müssen die Wasser sich trollen.
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